Mit Nischenseiten Geld verdienen

Eine Nische sind zum Beispiel Hundehütte kaufen, während Hundehütte die Überkategorie wäre. Durch diese Spezialisierung auf ein überschaubares Gebiet, kann sich die Webseite viel intensiver mit diesem Thema auseinandersetzen. Eine typische Nischenseite informiert jedoch nicht nur einfach über ein bestimmtes Thema, sondern hilft dem Besucher auch bei einem Problem. Etwa die Frage, welcher Hundezwinger der günstigste sei. Die Nischenseite über Hundehütten zeigt den Besuchern dann die besten Hundehütten im Test, gibt Tipps zum Kauf etc.

Alternative Nischenseiten

Nischenseiten müssen aber nicht zwangsläufig über physische Produkte sein. Auch Probleme wie „Frauen ansprechen“, „Selbstbewusstsein stärken“, „abnehmen“ oder Ähnliches können eine gute Ausgangsbasis für eine Nischenseite sein. Ich selbst bin in den unterschiedlichsten Nischen unterwegs.

Die Möglichkeiten eine Nischenseite zu erstellen, sind also riesig. Wichtig ist, dass die Webseite nur auf ein kleines Themengebiet für eine spezielle Zielgruppe ausgerichtet ist und dieses dafür sehr genau und intensiv behandelt. Nur auf diese Weise kannst du dich mit einer Webseite als Experte auf einem Gebiet etablieren und dem Besucher gezielt weiterhelfen. Und das wiederum ist die Voraussetzung dafür, dass Besucher deinen Empfehlungen vertrauen und du an einem Verkauf Geld verdienst.

Du machst also mit der Webseite im Grunde genommen nichts anderes, als eine Schuhverkäuferin in einem Schuhladen, die dich berät oder die Reiseverkehrskauffrau im Reisebüro, die dir anhand deiner Wünsche eine Reise zusammenstellt. Buchst du über das Reisebüro, dann verdient das Reisebüro und die Reiseverkehrskauffrau daran ebenfalls mit.

Wie kann man mit einer Nischenseite Geld im Internet verdienen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit Nischenseiten Geld zu verdienen. Die drei gängigsten Varianten sind:

  • Werbeanzeigen
  • Affiliate Links
  • Digitale Produkte

Variante Nummer 1: Werbeanzeigen

Zum einen gibt es die Möglichkeit, Werbebanner auf deiner Seite zu platzieren. Das funktioniert beispielsweise über Google Adsense. Bestimmt hast du auch schon mal auf einer Webseite solche Werbebanner gesehen. Zum anderen gibt es noch die Möglichkeit Werbeanzeigen über Facebook zu schalten. Für einen Laien kann sich das schon äußerst kompliziert darstellen. Wenn du davon kaum oder wenig Ahnung hast, dann verbrennst du mehr Geld als du einnimmst. Für dieses Problem hat Nico Lampe einen sehr guten Kurs erstellt. Dort wird dir gezeigt, wie man nicht nur günstig Werbung auf Facebook schaltet, sondern auch Besucher über Facebook zu Käufern macht. Hier geht´s zum Kurs

Variante Nummer 2: Affiliate Links

Affiliate-Links sind das klassische Einkommensmodell einer Nischenseite. Du verdienst dabei Geld, wenn ein Besucher etwas über deinen eigens erstellten Link kauft. Nehmen wir einfach mal das Beispiel von vorhin: Wenn du auf deiner Webseite die besten Hundehütten vorstellst, kannst du natürlich einen Link zu jedem Produkt einbauen. Wenn ein Besucher von deiner Produktvorstellung überzeugt ist und die Hundehütte kaufen möchte, klickt er dann auf den Link, der ihn zu einem Shop führt in dem Motorradhelme verkauft werden.

Kauft er sich dort eine Hundehütte, bekommst du eine Provision in Höhe einiger Prozent von dem Shopbetreiber. Wieviel Prozent hängt dabei vom jeweiligen Online-Shop und deren Konditionen ab. Amazon z.B. bietet je nach Produktkategorie in der Regel zwischen 5-7{d7210b1ea5779fd84100710e85ee05ad38e933aaf852b561932136c5ccaffa75} Provision an.

Achtung:

Du musst dich vorher im Affiliate-System des Onlineshops anmelden. Sonst gibt´s nämlich kein Geld. Die Anmeldung ist kostenlos und auch recht einfach. Für einen der weltweiten größten Shops, Amazon, gibt es auch ein Affiliate-System, das sogenannte Amazon Partnernet. Aus persönlicher Erfahrung kann ich dir bestätigen, dass das Amazon Partnerprogramm eine gute Möglichkeit ist um über Amazon Geld zu verdienen.

Variante Nummer 3: Digitale Produkte

Manche Nischen bieten sich dafür an, sogenannte digitale Produkte zu erstellen oder digitale Produkte Dritter zu bewerben. Das sind Produkte, die es nur in digitaler Form gibt. Zum Beispiel E-Books oder Video-Kurse. Für eine Nischenseite zum Thema “Frauen richtig Daten” gibt es im Internet einige davon.

Ein digitales Produkt für deine Nischenseite zu erstellen ist mit deutlich mehr Aufwand verbunden, als das Einbinden von Affiliate-Links. Allerdings kannst du damit auch deutlich mehr Geld verdienen.

Du hast aber auch die Möglichkeit, dir mit einer Landingpage eine E-Mail Liste aufzubauen, die du dann immer und immer anschreiben kannst, wenn du z.b. ein neues Produkt hast was du bewerben möchtest. Der Vorteil dabei ist, die Personen deiner Liste haben ein gewisses Vertrauen zu dir, was sie eher dazu bewegt etwas über deinen Link zu kaufen.

Es gibt aber auch andere Alternativen

Du kannst z.b. aber auch ein kostenloses E-Book anbieten, was die Besucher sich dann runterladen können. Dafür geben sie dann ihre E-Mail Adresse ein und so baust du dir dann eine E-Mail Liste auf. Das beste Tool zum erstellen von einer E-Mail Liste ist Builderall. Builderall hat für kleines Geld alles was man zum erstellen braucht, inkl. einen Autoresponder, mit dem du deine E-Mails automatisch versenden kannst. Außerdem kannst du Builderall für 7 Tage kostenlos testen, ohne Angaben einer Kreditkarte oder Bankdaten.

Eine andere Variante ist, du hast ein Produkt, was du bewerben möchtest und machst dafür dann eine Landingpage, wo du dann deine Interessenten drauf führst. Dort integrierst du dann alle Information die wichtig für das Produkt sind. Am besten funktioniert ein Video und darunter mehrere Informationen.

Aber auch so eine Landingpage lässt sich mit Builderall sehr gut erstellen. Außerdem hat Builderall sehr viele solcher Landingpage Vorlagen, die man sofort nutzen kann. Teste Builderall einfach 7 Tage selber.

Info:
Ein weiterer großer Vorteil an Nischenseiten ist die Tatsache, dass du passiv Geld verdienen kannst. Wenn die Webseite einmal erstellt ist, musst du nicht mehr regelmäßig daran arbeiten. Und dennoch verdient die Webseite Geld. Egal ob du gerade schläfst, im Restaurant sitzt oder im Urlaub bist.

4 Schritte zu einer erfolgreichen Nischenseite

Wenn du zukünftig deine eigenen Nischenwebseiten erstellen möchtest, wirst Du unendlich viele „Tricks und Tipps“ lesen. Und auch wenn das Thema manchmal etwas komplex erscheinen mag, gibt es vier einfache Schritte an die Du dich halten kannst:

  • Die richtige Nische wählen
  • Kaufstarke Keywords finden
  • Mehrwert erschaffen durch zielgerichteten Content
  • SEO und Backlinks
Schritt 1: Die richtige Nische wählen

Der Schlüssel zur erfolgreichen Nischenseite ist die Wahl der Nische. Die Nische sollte ein ausreichend hohes Suchvolumen haben, nicht zuviel Konkurrenz und einen mittleren bis hohen Wettbewerb bei den Google-Anzeigen. Zudem ist es von Vorteil, wenn sich die Nische in einem Negativmarkt befindet. Negativmärkte sind Themen, bei denen die Suchenden ein Problem haben, welches gelöst werden muss. Zum Beispiel Haarausfall, schwitzen etc. Auf der anderen Seite gibt es die Positivmärkte. Hier wird in der Regel weniger Geld verdient, weil die Leute kein Problem lösen müssen. Der Erfolg einer Nischenseite steht und fällt zudem mit den richtigen Keywords. Dafür gibt es unter anderem den sogenannten kostenlosen Keyword Planer. Dort kannst du die Keywords vergleichen und kannst einsehen, wie stark die einzelne Nische schon belegt ist.

Schritt 2: Kaufstarke Keywords finden

Es gibt Millionen von Keywords. Mithilfe des Google Keyword Planer oder Ubersuggest, findest du heraus, nach welchem Begriff wie oft im Monat gesucht wird. Doch ein gutes Keyword für deine Nischenseite zeichnet sich nicht nur durch ein bestimmtes Suchvolumen aus. Viel wichtiger ist die Intention des Suchenden, die sich hinter dem Begriff verbirgt. Gute Keywords sind die sogenannten Money-Keywords, die zeigen, dass der Suchende ein konkretes Interesse hat etwas zu kaufen. Also etwas in der Richtung wie Hundehütte kaufen, Hundehütte Test, etc. Denn bei solchen Keywords muss der Suchende nicht noch zum Kauf überzeugt werden. Er befindet sich unmittelbar vor der Kaufentscheidung und sucht nur noch nach weiteren Informationen. Informationen, die er in bestem Falle auf deiner Nischenseite findet.

Schritt 3: Mehrwert erschaffen durch zielgerichteten Content

Im dritten Schritt musst du den Besuchern das bieten, wonach er sucht: Informationen. Wenn du Schritt 2 gründlich erledigt hast, weißt du ganz genau was deine Zielgruppe will. Du weißt wie sie spricht, was sie interessiert, wo ihre Probleme sind. Du lässt dann dieses Wissen bei der Erstellung von Content mit einfließen. Dieser Schritt wird sehr gerne unterschätzt. Texte schreiben ist anstrengend und nervig. Aber nur wenn du genau auf Deine Zielgruppe angepassten Content lieferst, wirst du mit einer Nischenseite langfristig Erfolg haben. Da ich auch nicht immer Ahnung von allen Nischen habe, lass ich mir auch gerne eine Nische schreiben. Am liebsten benutze ich Textbroker.de. Die sind nicht nur günstig, sondern schreiben dir auch deine Blog Einträge, Nischenseiten oder einen ausführlichen Bericht über ein Produkt.

Schritt 4: SEO und Backlinks

Die meisten Nischenseiten bekommen ihren „Traffic“, also ihre Besucher über Google. Damit du in der Google-Suche auch gut gefunden wirst, muss deine Nischenseite für die Suchmaschine optimiert sein. Tipps und Ratschläge zu SEO (Suchmaschinen-Optimierung) füllen ganze Bücher. Aber am Ende des Tages ist SEO keine Raketenwissenschaft. Denn letztendlich möchte Google nur, dass den Suchenden Seiten gezeigt werden, die für sie auch relevant sind. Und dafür muss die Webseite nicht bis zum letzten Grad nach irgendwelchen Formeln für den Algorithmus von Google optimiert sein, sondern für den eigentlichen Besucher. (Genau deshalb ist der dritte Schritt auch so wichtig).

Doch nur durch gute Inhalte kann eine Nischenseite heutzutage auch nicht mehr auf Platz 1 in Google ranken. Ein wesentlicher Bestandteil einer guten SEO-Strategie sind deshalb Backlinks, also Links von anderen Seiten auf deine Nischenseite. Je hochwertiger diese Links sind, beispielsweise weil sie von sehr vertrauenswürdigen Seiten kommen, desto besser bewertet Google diesen Link.

Kurz zusammengefasst:

Nischenseiten sind eine gute und vor allem seriöse Möglichkeit im Internet Geld zu verdienen. Wichtig ist es, sich durch gute Inhalte hervorzuheben und so von der Konkurrenz zu unterscheiden. Auf diese Weise ist es ohne Probleme möglich, sich im Internet ein passives Einkommen aufzubauen. Das ist jedoch nur möglich, wenn du auch bereit bist dafür zu arbeiten.

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